Der alltägliche Wahnsinn
 



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Trends auf dem Prüfstand der Realität

Täglich zwitschert es die neusten Trends von den Dächern des Internets und bei einigen frage ich mich, ob diese tatsächlich alltagstauglich sind.

Nehmen wir doch einfach mal einen Trend über den ich heute bei Facebook gestolpert bin.

Hoverboards!

Meine Generation hat sofort Marty McFly im Kopf, der mit dem Hoverboard zurück in die Zukunft bretterte.
Das tatsächliche Hoverboard allerdings, gleicht optisch eher dem Hinterteil meines Staubsaugers als dem eleganten Board aus oben erwähntem Film.

In vielen Werbevideos sieht man sportliche Typen auf den Dingern mühelos rumdüsen und es scheint garnicht so schwer zu sein.
Sogar Ballett tanzen manche Leute auf dem Board.

Stellt man jedoch mich auf eins dieser Hoverboards, folgt sofort der gleiche Effekt den ein Teppich hat, der einem unter den Füßen weggezogen wird.
Ein mehr oder weniger filmreifer und eleganter Rückwärtssalto ist die Folge, mit einer sehr unsanften Landung die noch Wochen mein Steißbein beschäftigen wird.
Nimmt man zwei Krücken dazu (die man nach dem ersten Versuch eventuell ohnehin von der Krankenkasse gestellt bekommt) lässt sich schon besser Balance halten. Allerdings sieht das ganze dann eher aus, als würde ich versuchen meinen Staubsauger zum Fliegen zu überreden.

Technisch werden die Hoverboards momentan überall stark kritisiert, denn sie neigen dazu sich selbst zu entzünden und abzufackeln.

Optisch gäbe das allerdings meinem fliegenden Staubsauger zusätzlich noch den Effekt eines Düsenantriebes, was ja auch einen gewissen Spassfaktor mit sich bringt.

Mein Fazit:

Nix für Hausfrauen ohne Stuntman-Schulung

25.1.16 20:14


Übermutter oder doch lieber realistisch?!

Sie springen uns überall entgegen, immer lächelnde und frisch gestylte Mütter mit niedlichen Babys auf dem Arm.
Die Frisur sitzt ebenso brav wie das Baby auf der frisch gebackenen Mutter und das Make Up ist absolut makellos. So steht sie da, beim Bäcker an der Ecke und bestellt mit einem Zahnpastalächeln ihre gesunden Dinkelschrotbrötchen mit leckeren Leinsamenkörnern oben drauf.
Modisch leger ist sie gekleidet, aber dennoch elegant mit einer leichten Tendenz ins sportliche.
Der Hund geht frisch geföhnt und artig bei Fuss und passt farblich natürlich zu Handtasche und Kinderwagen.

So zumindest sehen Mütter in Elternzeitschriften und in der Werbung für Babyprodukte aus.
Aber wie schaut es denn in der Realität aus?

Meine Frisur kuckt struppig und aufsässig unter der Pudelmütze hervor, gerade genug um die Ansätze zu präsentieren, die dringend gefärbt werden müssten.
Mein Make Up besteht aus einem Rest Bananenbrei, den mir meine Tochter mit Elan ins Gesicht geprustet hat und mein Zahnpastalächeln muss ich irgendwo zwischen der Schmutzwäsche und den Windeln liegen lassen haben.
Meine kleine Tochter entwickelt Bärenkräfte, während wir in der endlosen Schlange darauf warten unsere Brötchen zu bekommen.
Sie zieht es ämlich vor, mir meine Mütze vom Kopf zu reißen und der Anblick meiner Frisur verscheucht ein paar der alten Herren die sich gerade ihren Kaffee holen wollten.
Krampfhaft versuche ich den Zwerg zu bändigen, was zur Folge hat dass dieser sich nur noch mehr windet und lautstark Verstärkung anfordert.
Diese meldet sich auch sofort in Form unserer Promenadenmischung vor der Tür.
Quietschend und heulend tobt dieser Fleisch gewordene Möchtegern-Wischmob als wolle man ihm etwas furchtbares antun.
Eine Oma kommt vorbei und versucht die arme Kreatur zu trösten, was ihr ein paar Laufmaschen in den hautfarbenen Nylons einbringt. Laut schimpfend betritt sie die Bäckerei und wirft mir einen vernichtenden Blick zu.
Mir rinnt der Schweiß in Sturzbächen von der Stirn und spült dabei den Bananenbrei weg, der mir nun zu meinem Entsetzen mitten auf der Wange klebt.
Diese Tatsache lässt mein Töchterchen nun allerdings begeistert aufquieken und während sie mir alle zehn Patschefinger ins Gesicht klatscht, schnappe ich mir meine Brötchen und verlasse fluchtartig die Bäckerei.
Das Wechselgeld lasse ich wie immer auf dem Tresen liegen um mein Gewissen zu beruhigen.

Mit dem Mutterbild das man uns in Magazinen und den Medien vorgaukelt, hat die Realität wohl eher wenig zu tun.
Zumindest nicht die Realität der ganz normalen...

 

 

 

24.1.16 15:36





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